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Jeder kann mitmachen

Es ist nicht wichtig was man fährt,
sondern dass man fährt

Andorra – Pyrenäen

Motorradtouren Andorra – Pyrenäen

Nach acht Jahren Alpen wollte ich mal andere Berge sehen. Skandinavien fiel schnell raus: Zu viele Mücken, Fähre fahren und das Bier ist viel zu teuer.
Da fiel mir dieser Bahnhof ein… Ein Riesenbau für einen kleinen Regionalbahnhof, der jetzt verfällt, weil ihn keiner mehr will? Wie hieß der noch gleich? Google konnte helfen und ich fand den „Bahnhof Canfranc“ in den Pyrenäen.
Ziel gefunden? Ziel verworfen, denn bei Recherchen fiel mir der Artikel ins Auge, der von dem Skelett eines Motorradfahrers berichtete, dass neben einer Bergstraße in Borau gefunden wurde. Vielleicht also doch lieber Motorradtouren in einer Gruppe?
Ich schloss mich also einem Reiseveranstalter für europäische Motorradreisen an. Wieder hat mich die Gruppendynamik und der aufkommende Gruppenzwang nicht so richtig begeistert, aber wie auch in den Dolomiten war das Hotel klasse und die Truppe nett. Auch wenn diese Gruppen-Geschichte nicht so meins war, wollte ich doch beim ersten Mal in dieser Gegend safety first setzen.

Jeden Tag haben wir 200 bis 300 Kilometer in jede Himmelsrichtung abgerissen. Ich musste nicht nachdenken, sondern konnte einfach hinterherfahren und die Gegend anschauen. Die Berge sind nicht so hoch, wie die Alpen und in den Tälern gibt es kurvige Straßen, die jedem Motorradfahrer Glückstränen in die Augen treiben. Man ist (allein schon wegen der Gruppe) auch in den engen Schluchten nicht ganz allein.
Ich war allerdings nicht auf den Abrieb auf spanischem Teer vorbereitet: Nach 4200 Kilometern war der Reifen im Eimer… Mit neuem Reifen und vermutlich ohne Gruppe werde ich mich ein zweites Mal in die Pyrenäen wagen!